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Tams Elektronik 49-01126-01, Kehrschleifenmodul KSM-2, Fertig-Baustein

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Tams49-01126-01
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Tams Elektronik 49-01126-01, Kehrschleifenmodul KSM-2, Fertig-Baustein ohne Gehäuse

100 % kurzschlussfrei

  • Anpassung der Polarität, bevor ein Kurzschluss überhaupt auftreten kann

  • integrierte Gleisbesetztmelder für Übergangsbereiche (Sensorgleise)

  • in beiden Richtungen befahrbar

  • für alle Digitalformate

  • Einbindung der Kehrschleife in die Anlagensteuerung über nach außen geführten (+ galvanisch getrennten) Gleisbesetztmelder

  • spezieller Anschluss für RailCom-Detektor

  • bis 3 A Strom für die Fahrzeuge in der Kehrschleife


Ohne Kurzschluss durch die Kehrschleife

Das Kehrschleifenmodul KSM-2 ist so konzipiert, dass die Polarität im Inneren der Kehrschleife an die außerhalb angepasst wird wird, bevor ein Kurzschluss überhaupt auftreten kann. Das funkioniert unabhängig von der Fahrtrichtung der Lok und dem Datenformat, in dem sie gesteuert wird.

Dazu werden Übergangsbereiche zwischen Anlage und innerem Bereich der Kehrschleife angeordnet ("Sensorgleise"). Integrierte Gleisbesetztmelder detektieren Fahrtrichtung und Position der Lok in den Übergangsbereichen und im Innenbereich der Kehrschleife. Meldet lediglich einer der beiden Gleisbesetztmelder in den Übergangsbereichen "belegt", fährt die Lok gerade in die Kehrschleife hinein. Wird auch der Abschnitt innerhalb der Kehrschleife als "belegt" gemeldet, befindet sich die Lok auf dem Weg aus der Kehrschleife hinaus.

 

Ablauf

  • Phase 1: Die beiden Übergangsbereiche sind stromlos geschaltet.

  • Phase 2: Nachdem eine Lok in einen der beiden Übergangsbereiche eingefahren ist, sendet der integrierte Gleisbesetztmelder eine Besetztmeldung an einen Microcontroller auf der Platine. Der Microcontroller steuert ein Relais an, das die Polarität innerhalb der Kehrschleife an die außerhalb anpasst. Ein Kurzschluss tritt nicht auf, da die Lok sich noch im zunächst stromlosen Übergangsbereich befindet.

  • Phase 3: Nachdem die Polarität innerhalb der Kehrschleife "richtig" eingestellt ist, werden die beiden Trennstellen am noch stromlosen Übergangsbereich durch integrierte Schalter geschlossen, der Übergangsbereich wird mit Strom versorgt.

  • Die kurze Unterbrechung der Stromversorgung an der vorderen Achse der Lok beim Einfahren in den stromlosen Übergangsbereich ist auf der Modelleisenbahn quasi ein "Normalfall", der z.B. auch beim Überfahren von Weichen auftritt und in der Regel kein sichtbaren Auswirkungen auf das Fahrverhalten hat.

  • Phase 4: Kurz nachdem die Lok aus dem Übergangsbereich hinausgefahren ist (und keine Belegtmeldung mehr aus diesem Abschnitt gesendet wird), wird der Abschnitt wieder stromlos geschaltet.


Einbindung in die Anlagensteuerung

Der im KSM-2 integrierte Gleisbesetztmelder, der für die Überwachung des Abschnittes innerhalb der Kehrschleife zuständig ist, ist auf dem Modul nach außen geführt und kann in die übrige Anlagensteuerung eingebunden werden. Da er galvanisch von der übrigen Schaltung getrennt ist, können digitale Rückmelder (z.B. s88-Rückmelder) direkt nachgeschaltet werden.

Einsatz in RailCom-überwachten Anlagen

Der direkte Anschluss eines RailCom-Detektors an den Innenbereich der Kehrschleife ist nicht möglich. Da der RailCom-Detektor ein elektrischer Verbraucher ist, würde er für eine permanente Belegtmeldung sorgen, die Funktion des Kehrschleifenmoduls wäre daher nicht möglich.

Das KSM-2 hat einen speziellen Anschluss für einen RailCom-Detektor, der die Einbindung der Kehrschleife in eine RailCom-überwachte Anlage ermöglicht.

Konzeption einer Anlage mit dem KSM-2

  • Der Innenbereich der Kehrschleife muss mindestens so lang sein wie der längste Zug, der die Kehrschleife passieren soll. Außerdem müssen zwei Übergangsbereiche zwischen Weiche und Innenbereich der Kehrschleife angeordnet werden, die jeweils mindestens ½ mal so lang sein müssen wie die längste Lok.

  • Prinzipbedingt darf jeweils nur ein Zug durch die Kehrschleife fahren.

  • Der maximale Strom aller Fahrzeuge innerhalb der Kehrschleife beträgt 3 A (Motorstrom der Lok, Wageninnenbeleuchtungen, sonstige Verbraucher)

Nicht für Drehscheiben

Bei Drehscheiben können nach dem Drehen der Brücke an den Übergängen zwischen Brücke und den übrigen Gleisen ebenfalls unterschiedliche Polaritäten aufeinandertreffen. Kehrschleifenmodule können hier Abhilfe schaffen.
Kehrschleifenmodule nach Bauart des KSM-2, bei denen zusätzliche Übergangsbereiche erforderlich sind, sind für den Einsatz mit Drehscheiben jedoch nicht geeignet.

Für alle Artikel gilt: Wichtiger Hinweis nach EU-Spielzeugrichtlinie:
Achtung, nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet! Funktionsbedingte scharfe Kanten und Spitzen. Erstickungsgefahr wegen abbrech- und verschluckbarer Kleinteile.

 

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